Unsre Nachbarn haben ein Schwein. Und dieses Schwein bekommt auch von uns Fressen. Wir haben in der Küche eine Tonne stehen, wo einfach alle Essensreste reingeworfen werden. Also echt alles. Und das bekommt dann das Schwein. Aber unsre Nachbarn bekommen auch von Anderen aus dem Dorf ihre Essensreste für das Schwein. An diesem Tag habe ich also Mayerlin und Anderson (unsre Nachbarskinder) getroffen, als sie gerade dabei waren einen Eimer mit ekligen und stinkenden Essensresten zu ihrem Haus hochzuschleppen um das dann dem Schwein zu verfüttern. Aber ich konnte echt nicht zuschauen, wie die sich da einen abschleppen und habe mich erbarmt und ihnen den Eimer getragen und wollte ihn einfach nur zum Schwein bringen. Aber dann habe ich gesehen, wie das Schwein lebt und dass es etwas schwierig ist dem das Fressen zu geben und habe mich auch noch dazu erbarmt Mayerlin und Anderson beim Füttern zu helfen, also ich weiss echt nicht, wie die das sonst machen. Also, als erstes muss man den Fressnapf vom Schwein aus dem Schlamm ziehen, und das ist richiger Schlamm. Ich bin da komplett eingesunken, ich stand mit meinen Stiefel bis oben hin im Schlamm. So ist es echt alles andere als einfach den Napf rauszuziehen ,dazu kommt noch, dass das Schwein angebunden ist und man sich auf kleinstem Raum mit ihm befindet und man muss sich echt vor ihm schützen. Mayerlin hat die ganze Zeit mit einem Eimer versucht es mir vom Leibe zu halten und sie hat immer Huschhusch gesagt. Na gut, dann hatte ich also diesen absoluten verschlammten Napf und da haben wir dann das stinkende Fressen reingeschüttet und den Napf musste ich dann natürlich wieder zurückstellen, was noch schwerer war, weil das Schwein jetzt noch schwerer zu bändigen wear, weil es ja das Fressen wollte und ich konnte mich kaum bewegen, weil ich ja im Schlamm versunken war. Mayerlin hat also mit dem Eimer das Schwein geschlagen und Huschhusch gesagt und das Schwein wollte an den Napf, den ich in der Hand hatte. Schließlich habe ich es dann sogar geschafft, den Eimer wieder zurück in den Schlamm zu stellen und musste dann ja auch wieder rauskommen. Also da stand ich, bis zu den Knien im Schlamm und Mayerlin war auch völlig versunken. Als ich dann versucht habe mich zu befreien ist mein Stiefel steckengeblieben und es war echt ein Kampf mit dem Schlamm und das Schwein war ja auch noch da. Irgendwann habe ich es geschafft und dann mussten wir auch noch Mayerlin befreien. Wer hätte gedacht, dass ein Schwein zufüttern so eine Herausforderung ist.....